1. Anmeldung

Der Kursteilnehmer ist mit dem Zugang der Anmeldebestätigung für den Kurs angemeldet.

2. Bezahlung

2.1. Wahl zwischen Online-Banking, Erlagschein, Barzahlung

Der Vertragspartner kann zwischen drei Bezahlformen wählen. Von der getroffenen Wahl kann der Vertragspartner nicht mehr einseitig abgehen.

2.2. Online-Banking und Erlagschein

Die Kursgebühr muss binnen sieben Tagen nach dem Zugang der Rechnung überwiesen bzw. eingezahlt werden. Das Risiko des Ankommens trägt der Vertragspartner.

2.3. Barzahlung

Die Kursgebühr muss bei Kursbeginn vollständig, abgezählt und bar bezahlt werden.

2.4. Verzugszinsen

Die Verzugszinsen für die nicht fristgerechte Bezahlung der Kursgebühr und sonstiger Kosten betragen 8 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz.

3. Storno

Der Vertragspartner kann bis 20 Tage vor Kursbeginn den Vertrag schriftlich stornieren. Die Erklärung muss am letzten Tag der Frist beim Veranstalter einlangen. Die Kursgebühr wird dem Vertragspartner vollständig refundiert. Eine Abmeldung (Stornierung) ist nach dieser Frist nicht mehr möglich. Wird der Kurs ohne fristgerechte Abmeldung (Stornierung) ganz oder teilweisenicht besucht, ist die gesamte Kursgebühr trotzdem zu entrichten.

4. Absage

Aus wichtigem Grund kann der Veranstalter den Kurs absagen. Die Kursgebühr wird dem Vertragspartner refundiert. Erfolgt die Absage nach Kursbeginn, ist die Kursgebühr anteilig zu refundieren.

5. Verschiebung

Aus wichtigem Grund kann der Veranstalter den gesamten Kurs oder einzelne Termine verschieben. Wird der gesamte Kurs oder mehr als die Hälte der Termine verschoben, kann der Vertragspartner vom Kursvertrag zurücktreten. Tritt der Vertragspartner vom Vertrag zurück, wird die Kursgebühr refundiert. Erfolgt der Rücktritt nach Kursbeginn, wird die Kursgebühr anteilig refundiert.

6. Ersatzteilnehmer, Neuer Vertragspartner

Der Vertragspartner kann einen Ersatzteilnehmer bestimmen. Aus wichtigem Grund kann der Veranstalter den Ersatzteilnehmer ablehnen.

Der Vertragspartner kann den Kursvertrag auf eine andere Person übertragen (Vertragsübernahme). Aus wichtigem Grund kann der Veranstalter die Vertragsübernahme ablehnen. Der alte Vertragspartner haftet mit dem neuen Vertragspartner solidarisch für die Kursgebühr und sonstige Kosten.

7. Ausschluss eines Kursteilnehmers

Aus wichtigem Grund kann der Veranstalter einen Kursteilnehmer vom Kurs vorübergehend oder komplett ausschließen. Ein wichtiger Grund ist insbesondere die nicht fristgerechte Bezahlung der Kursgebühr und sonstiger Kosten. Die gesamte Kursgebühr ist trotzdem zu entrichten.

8. Teilnahmevoraussetzungen

Erfüllt ein Kursteilnehmer die Teilnahmevoraussetzungen nicht, kann er vom Kurs ausgeschlossen werden.

9. Mindesteilnehmerzahl

Wenn nicht mindestens acht Kursteilnehmer gültig angemeldet sind, kann der Veranstalter den Kurs absagen. Die Kursgebühr wird dem Vertragspartner refundiert. Erfolgt die Absage nach Kursbeginn, ist die Kursgebühr anteilig zu refundieren.

10. Verbraucherschutz – Rücktrittsrecht

Bei der Buchung eines Kurses oder einer Veranstaltung im Fernabsatz, insbesondere telefonisch, per Fax, E-Mail oder online, steht dem Kursteilnehmer im Fall eines Verbrauchergeschäftes im Sinne des Konsumentenschutgesetzes ein gesetzliches Rücktrittsrecht innerhalb einer Frist von 7 Werktagen (Samstag zählt nicht als Werktag) gerechnet ab dem Tag des Vertragsabschlusses zu, sofern der Kurs oder die Veranstaltung nicht vereinbarungsgemäß bereits innerhalb dieser 7 Werktage ab Vertragsabschluss beginnt. Die Inanspruchnahme dieser Rücktrittsfrist gilt nur dann als gewahrt, wenn die schriftliche Rücktrittserklärung an die für die Kursanmeldung vorgesehene Anschrift innerhalb der Frist per Post nachweislich abgesendet oder an dieser Anschrift persönlich abgegeben wird.

11. Änderungen der Daten des Vertragspartners, Kursteilnehmers

Jede Änderung der relevanten Daten des Vertragspartners und/oder des Kursteilnehmers müssen dem Veranstalter unverzüglich mitgeteilt werden. Dies gilt insbesondere für Adressänderungen (Wohnadresse, E-Mail). Wird die neue Adresse nicht mitgeteilt, gelten Erklärungen, die an die alte Adresse zugestellt werden, als rechtkräftig zugegangen.

12. Kurssprache

Sofern nichts anderes angegeben, ist die Kurssprache Deutsch.

13. Unterrichtseinheiten (UE)

Eine Unterrichtseinheit dauert 50 Minuten.

14. Datenschutz

Persönliche Daten werden elektronisch erfasst, bearbeitet und vertraulich behandelt. Sie dienen ausschließlich internen Zwecken, außer wenn eine Weiterleitung (z.B. für die Ausstellung von externen Prüfungszertifikaten) erforderlich ist.

15. Haftung

Für Sach- und bloße Vermögensschäden haftet der Veranstalter nur, wenn er oder ein ihm zuzurechnender Gehilfe den Schaden grob fahrlässig oder vorsätzlich verschuldet hat. Dies gilt auch für Schäden aufgrund von Absagen oder Verschiebungen. Schaden, Kausalität, Rechtswidrigkeit und Verschulden muss der Anspruchsgegner beweisen. Ansprüche verjähren binnen einem Jahr ab Kenntnis von Schaden und Schädiger. Der Vertrag entfaltet keine Schutzwirkungen zugunsten Dritter.

16. Kompensationsverbot

Gegen den Anspruch des Veranstalters auf Bezahlung der Kursgebühr und sonstiger Kosten, ist die Aufrechnung allfälliger Gegenforderungen ausgeschlossen. Im Fall eines Verbrauchergeschäfts können Gegenforderungen lediglich bei Zahlungsunfähigkeit des Veranstalters sowie dann und insoweit aufrechnet werden, als sie im rechtlichen Zusammenhang mit der Verbindlichkeit des Verbrauchers stehen, gerichtlich festgestellt oder vom Veranstalter anerkannt worden sind.

17. Salvatorische Klausel, Gerichtsstand, Rechtswahl

Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrags unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit der ürbigen Vertragsbestimmungen nicht berührt. Die nichtige Vertragsklausel ist durch jene gültige zu ersetzen, die der nichtigen wirtschaftlich am nächsten kommt und gültig ist.

Für alle aus diesem Vertrag entstehenden Streitigkeiten findet materielles österreichisches Recht unter Ausschuluss der Weiterweisung auf andere Rechtsnormen Anwendung.

Für alle aus diesem Vertrag entstehenden Streitigkeiten wird die ausschließliche Zuständigkeit des sachlich zuständigen Gerichts in Klagenfurt vereinbart. Diese Bestimmung findet auf Verbrauchergeschäfte keine Anwendung.